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Saturday, 19 April 2008 |
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Am Anfang war der Aufruf ueber ein Stadion zu schreiben: Tja? Der Boekelberg ist ein Konglomerat aus im Grossen und Ganzen 4 Grundelementen; Stahl, Beton, Gras und Erde. Was also schreiben? Aber wir sprechen nicht von irgendeinem Stadion. Es ist unser Stadion mit persoenlichen Erinnerungen an Schweiss, Bangen, Herzblut, sogar Traenen aber vor allem Toren, am liebsten Wichtigen: ein besonderes Gefuehl. Es ist bekannt, dass man bei Rueckbetrachtungen gerade in Verbindung mit Fussball und im Besonderen mit der Borussia zu Verklaerungen neigt. 
Am 12.01.74, 6 Tage nach den heiligen drei Koenigen und ca. ein halbes Jahr nach dem besten Pokalfinale aller Zeiten also erblickte ich zum ersten mal das Licht des Berges, vor 29 Jahren, dem Zeitabstand zwischen Borussias erstem Pokalsieg und dem letzten UEFA Cup Gewinn 1979, nach dem man 16 lange Jahre auf den naechsten Titel warten musste. Es ging gegen RWE, die sich in Hummel Sportkleidung ausgeruestet und mit Ente Lippens in der Basis ein 2:2 ermauerten und dies nicht mit Simons Klinkern (sprich: Simmons Klinker) sondern durch Tore von Harry de Vlugt und Dieter Bast. Oder war es doch das 3:1 gegen Werder Bremen am 14.12.1974, die mit den Ex-Borussen Peter Dietrich und Horst Dieter Hoettges aufliefen. Somit wurde das erste Borussentor, das ich live sah enweder von Rainer Bonhof oder von Jupp Heynckes erzielt. Falls die historischen Daten nicht stimmen, so war’s zumindest das erste Mal, an das ich mich wirklich erinnere, dachte ich. Bei naeherem Hinschauen muss ich jedoch einraeumen, dass gegen Essen im Jahr danach ebenfalls Unentschieden gespielt wurde und ich da vielleicht etwas verwechsele. Gladbach wurde in den folgenden Jahren dreimal Meister und ich hatte von der Pubertaet noch gerade verschont eine sorglose Fussballzeit.Aufgrund meiner damaligen Groesse (klein) stand ich meistens am Gelaender des Aufganges von Block 21 zu 29/30. Da damals die Blockeinteilung kaum von belang war und man sich ums ganze Stadion mogeln konnte, zog es mich von Spielzeit zu Spielzeit mehr und mehr in Richtung Nordkurve, erst nur zur Halbzeit, falls die Fohlen, wie es sich gehoert auf die “richtige” Kurve zustuermten.Guenter Netzer habe ich leider verpasst, ich sah ihn zwar ’76 im Rheinstadion zusammen mit dem damals frischgebackenen Schauspieler Paul Breitner, der in Potato Fritz an der Seite von Hardy Krueger einen mexikanischen Kavallerieoffizier mit zuviel Haaren fuers Militaer in einem heissen Land spielete. Am Boekelberg bekam ich Guenter erst 1993 zu Gesicht angesichts eines Spiels zum 100-jaehrigen Bestehen des 1.FC Moenchengladbach, seines Heimatvereins. Er spielte einige lange Paesse, die mich ahnen liessen, was ich frueher verpasst hatte. Er war der Star der ersten Stunde und der Gladbacher an sich: vielen Dank fuer die Altstadt.Meinen eigenen Fussballstil habe ich dann bei Berti Vogts abgeschaut. Praegend war natuerlich auch Hacki Wimmer, der an der Aussenlinie eine Halbzeit im Schatten und die andere in der Sonne rauf und runter lief als wollte er das Gras in geordneten Bahnen maehen. Wir brauchten keinen Mueller, wir brauchten keinen Held, wir hatten Josef Heynckes, den besten Mann der Welt, in den Jahren der auffaelligster und effektivster Spieler. Damals schallte es aus den Lautsprechern lakonisch und niederrheinisch: Tor fuer die Borussia, Torschuetze Heynckes.Auch die Fangesaenge haben sich veraendert. Damals hiess es noch, in der Einfachheit erhaben: “Heja, heja, heja VFL.” Ja, am Boekelberg konnte man noch Singen lernen oder zumindest bruellen. Main persoenlicher Favorit: Warum singen die Fans am Niederrhein so schoen, bei der Borussia, gefolgt von einem pathetischen O, VFL. Neben den Fangesaengen gab es auch philosophische Texte: Schon frueh wusste jeder, dass alle Boecke beissen bis auf genau Einen.In der Pause gab es noch aktuelle Lebenshilfe von Rolf Goettel: man erfuhr, wo es die besten Frauen gab, das man dort gegenueber beichten konnte, dass man so oder so besser sein Gefaehrt bei Weiler & CO kauft, seinen Umzug besser mit OsCar Esser regelt, sein Home Entertainment beim Fernsehhaus Schmitz bestellt und das man bevor man sich die Haare rauft preiswert bei Radio Geiser kauft. Vor dem Spiel versicherte Goettel, dass das Spiel wie immer mit einem Derbystarspitzenball ausgetragen wurde.Der Unterhaltungswert in der Pause bestand damals aus der 4-stelligen Supermagazingewinnzahl, einem nicht gut rollenden Riesenschaumstoffwuerfel und zu besonderen Anlaessen Gotthilf Fischer, so gesehen beim Abschiedsspiel fuer Berti Vogts. Im Fohlenecho gab es einen Six-Pack Hannen Alt fuer denjenigen, der sein Konterfei auf einem dort abgebildeten Photo aus dem Fanblock widererkennen konnte. Auch auf den Banden gab es noch einige Klassiker von denen einige inzwischen verschwunden sind, wie z. B. Dietrich Bier, Stiebel Eltron, 2 Brueder von Venlo, Kaisers Kaffee, Martini, Dulgon Dusch, Sinalco, AfriCola & Bluna.Die erste Saison verwoehnte. Man bekam ein 6:2 gegen Wuppertal, ein 5:2 gegen Kickers Offenbach und ein 5:1 gegen Stuttgart geboten mit direkt verwandelter Bonhof-Ecke inclusive.07.06.75: Samstag, zum Berg. Ein warmer Sommertag, die Spannung war in der ganzen Stadt zu spueren, ob Gladbach es heute zuhause klar machen konnte. Gegner waren die Braunschweiger mit Franke und Ristic im Jaegermeister Look. Mit der Fahne zu 11 Mark (die kleine kostete 7) und der Standardschirmmuetze der 70er, duenner Stoff an beiden Seiten Schwarz, Mittelstreifen weiss und gruenem Plastikschirm in Block 22. Der baertige Nordkurven Eismann trug ungefaehr dieselbe Kappe noch etliche Jahre spaeter. Mit seinen Muenzfang und Eiswurfkuensten haette er muehelos in der amerikanischen Baseballliga mithalten koennen. Meistens schmiss er Happen, manchmal Cornettos. Das Spiel selbst war zaeh, es war heiss auf den Raengen bis dann Henning Jensen genug hatte und das Spiel in der 89. und 90. Minute mit einem Doppelschlag zum 2:0 entschied: Meister! Nach dem Spiel galt es noch, von Don Hennes Abschied zu nehmen. Der Neue, Udo Lattek, war auch schon da, und aus der Nachbetrachtung muss man gestehen, dass trotz aller Unterschiede zwischen den beiden die Frisuren gar nicht so weit auseinanderlagen. Stilsicher und zeitlos auch Hennes’ braunes Hemd mit weissen Punkten. Nach diesem wehmuetigen Augenblick gab es zum Nachtisch einen ersten Schnupperkurs in der Eickener Kneipenwelt und das erste Altbier in einer dunkelbraunen Kneipe auf der Eickener Strasse, aufgrund der Hitze und des aufregenden, langen Tages etwas anschickernd.Aus der allgemeinen Fussballbegeisterung heraus draengte es einen dann auch selbst dazu, sich einem Verein anzuschliessen und kurze Zeit spaeter durfte man ebenfalls am Boekelberg auflaufen fuer den Polizeisportverein MG, dem Verein von Klinkhammer, Albertz, Quasten, Krahen und Plum. Allerdings nicht auf dem heiligen Rasen als Kanonenfutter fuer das Vorspiel sondern auf dem Aschenplatz hinter der Nordkurve, dem jetzigen VIP-Parkplatz. In der D-Jugend Bestengruppe gabs eine 3:1 Klatsche. Da man Samstags selber spielen musste, gings meistens direkt danach zum Berg. Zur Halbzeit konnte man fuer DM 2,50 rein, es wurde dann Block 21 am Zaun. Das ging am Schnellsten und man war am nachsten dran am Ansturm der Borussen auf die Nordkurve. Mein einziges Tor auf dem Boekelberg schuss ich erst viel spaeter anlaesslich des Geburtstages meines Freundes Hennes, der direkt gegenueber der Suedkurve wohnte. Man konnte es sich zur naechtlichen Stunde nicht verkneifen, mal eben ueber den Zaun zu robinsonieren um einige Elfmeter in Harald Nickel Manier auf das Suedtor mit der Pique zu zimmern (wir hatten nur einen Plastikball und es war dunkel). Man muss kein Ballistiker sein, um zu wissen, welchen Hall ein Plastikball in einem leeren Stadion verursacht. Spater hoerte ich, dass Platzwart Willy Evers in Personalunion Schaeferhundbesitzer war und es auch getan haette.Abgesehen davon, dass Gladbach immer Meister wurde oder so gut wie, gabs ja noch das I-Tuepfelchen, die UEFA Cup Spiele und einige Landesmeisterspiele, die am Boekelberg ausgetragen wurden. Nach dem Training gings schnellstens mit dem Fahrrad zum Berg. Die Spiele von ’75 bis ’79 wurden aus Block 16 wahrgenommen. In der Halbzeitpause gab es zeitgenoessische Musik von Amanda Lear, ABBA oder Patrick Hernandez (Born to be alive). Vor allem allem Allan Simonsen und Jupp Heynckes trafen am laufenden Band.Das erste Spiel war das 3:0 gegen Wacker Innsbruck oder das 1:0 gegen Olympique Lyon. Auch hier verschwimmt die Einnerung. Ab da habe ich so gut wie alle Europacupspiele am Boekelberg mitverfolgt. Es war natuerlich gleich zu Beginn ein erhebenes Gefuehl im Halbfinalhinspiel das 1:0 gegen den 1.FC Koeln erleben zu duerfen. Der Auswaertssieg im Rueckspiel war ja sowieso klar. Halbwegs verdraengt habe ich nach 23 Jahren das Finalhinspiel im UEFA Cup gegen Eintracht Frankfurt mit Hoelzenbein, Lorant u. Co. Nach 1:1 zur Halbzeit wurde mit Muehe immerhin ein 3:2 geschafft, aber ein nahezu Unbekannter in Kombination mit der Europapokalarithmetik verhinderten den 3. Cup. Knapp war es auch im Folgejahr als man mit 2:0 gegen Magdeburg weiterkam. Nach 12 jahren schoensten Flutlichtfussballs musste ich an einem warmen Fruehjahrsabend die erste Niederlage hinnehmen, 0:2 gegen Dundee United. Soweit ich mich erinnern kann, war das Spiel recht frueh am Abend und wir haben vielleicht deshalb verloren, weil es noch hell war. Vielleicht war es auch deswegen, weil ich Ausnahmsweise in Block 17 stand. Es war Gladbachs erste Heimniederlage am Boekelberg ueberhaupt. Die Schotten hatten den Sieg wirklich verdient, Borussia fand keine Mittel u. Dundee spielte sehr engagiert und aufmerksam und so sparte das Gladbacher Publikum auch nicht mit Ovationen. Nach all den erfolgreichen Jahren muss man auch mal goennen koennen. Nicht vergessen werde ich das Spiel gegen Vitoria Guimaraes, das wegen der Kleiderordnung unvergessen bleibt. Die Portugiesen stocherten mit Handschuhen und hellbraunen Strumpfhosen gegen den orangen Ball auf schneebedeckten Rasen, St. Pauli in den Schatten stellend. Es war kein Spiel fuer Zuschauer mit Schwarz-Weiss-Geraeten. Das resultierende 3:0 ging auch in der Hoehe in Ordnung. Eines der spannendsten Spiele war sicherlich das 0:0 gegen die Glasgow Rangers 1986. Nach einem 1:1 im Hinspiel wurde ein 0:0 mit einigem Zittern ueber die Runden gebracht, der noch unerfahrene Joerg Jung machte in der Verteidigng seine Sache gut und man kam gerade so durch. Neben dem Highlight Europapokal sind aber auch noch einige Pokalspiele zu erwaehnen, die bekanntlich gewissen Gesetzmaessigkeiten unterliegen. Die wichtigsten Spiele fanden natuerlich in Duesseldorf, Berlin u. Frankfurt statt. Am Boekelberg sah man aber auch Interessantes, so zum Beispiel im Halbfinale 1988 gegen Werder Bremen. Das Spiel wurde live uebertragen und man traf sich zur gemeisamen Fernseherlebnis in Stadionnaehe. Beim Stande von 1:1 in der Pause gab’s allerdings kein Halten mehr und es ging so schnell wie moeglich zum Stadion. Mithilfe eines Bakschich von DM 10 konnte erlangte man Zutritt zu Block 21, wo man nach der beruhigenden Fuehrung von 3:1 ploetzlich 3 Bremer Tore in Serie hinnehmen musste.. Dann kam natuerlich der legendaere Auftritt des Jokers schlechthin, der mit der legendaeren Nummer 14 auf dem Ruecken, den Ball kurz vor dem Abfiff nach Annahme mit Brust und Knie in die Maschen setzte, 4:4. In der Verlaengerung setzte er noch einen obendrauf. 5:4 Finale! Sechs Jahre spaeter war es wieder ein Halbfinale, diesmal gegen Leverkusen, diesmal Block 35, von dem man beste Sicht auf eine Provokation von Frank Schulz hatte, durch die die leicht ueberlegenen Leverkusener dezimiert wurden. Frank Schulz war es auch, der in einem Bundesligaspiel fuer ein Highlight sorgte, als er verletzt am Boden liegend, dem an der Linie entlang in Richtung Eckfahne rollenden Ball entgegenkroch und mit letzter Kraft den Ball ins Aus befoerderte. Dies ist jedoch nur Beiwerk angesichts des Sahnehaeubchens, dass sich Uwe Kamps fuer den letzten Akt des Dramas vorbehalten hatte. Nacheinander holte er die Strafstoesse von Lupescu, Thom, Herrlich, Kirsten? aus den Ecken. Finale! 1994 gab es das annulierte 5:3 gegen die wegen eines Kastanienwurfes dezimierten Karlsruher, Oliver Kahn konnte nicht mehr und Borussia bestuermte das durch Sporttasche Schuetterle gehuetete Karlsruher Tor. Kahn der nach dem Wurf leicht benommen war, verursachte noch mal eben einen Elfmeter und liess sich dann auswechseln. Der Einspruch fuehrte zu einem langweiligen Wiederholungsspiel im Rheinstadion das durch ein Kastetor mit 1:0 gewonnen wurde, auch o.k.. Endstation war im Achtelfinale Joachim Stadler, der den Ball von kurz vor der Strafraumgrenze mit einer Seitfallziehhacke unerreichbar ueber Uwe Kamps zum 2:3 ins linke obere Ecke de Suedtors lenkte. Ihm war allerdings schnell vergeben, da er schon in der naechsten Woche beim etatmaessigen Auswaertssieg in Muengersdorf ueberragend spielte. Unterhaltsam waren ebenfalls die Spiele gegen Uerdingen (9:2, Block 17) und gegen Mainz (6:4,Block 14), das Anlass gab zur spaeteren Fanfreundschaft. Einige nicht zu vernachlaessigende Erfahrung waren die Abschiedspiele, deren drei ich gewahrte: Berti, Vogts, Rainer Bonhof und Hans-Guenther Bruns. Beim Berti Vogts Abschiedspiel (Block 35) schlug eine engagiert stuermende Borussia, verstaerkt durch Kevin Keegan mit einem ueberragenden Lenker und Ex-A-Nationalspieler Horst Koeppel die Deutsche Nationalmannschaft, in der Kalle Del’Haye zu seinem ersten Einsatz kam mit 6:2. Das Hans Guenther Bruns-Abschiedspiel war auch sehenswert, vor allem nach einigen Jahren den immer noch quirligen Allan Simonsen zu sehen. Ewald Lienen erzielte das Tor zum Endstand von 5:2 mit einem Heber aus dem Lauf vom linken Strafraumeck. Bei dessen letzten Spiel, das auch das Letzte von Uli Borowka war, wurde vom Recht auf freie Meinungsauesserung Gebrauch gemacht und ein selbsterstelltes Banner an den Zaun gehangen, dass allerdings gegen sture Zaungaeste verteidigt werden musste, die sich mehr auf ihr Recht auf freie Sicht focussierten. Eine andere Gruppe, die in einem zu 75% Stehplatzstadion schon mal auftauchen kann sind diejenigen, die auf freien Regenschirmgebrauch beharren, auch sehr lastig. Eine negative Erfahrung war auch das Spiel gegen Borussia Dortmund 1988, das 0:0 endete. Aus diversen Umstaenden standen wir in Block 31, in dem wir zufaellig oder auch nicht von einer Gruppe sachlicher Zuschauer, die unsere durch die Vereinsbrille bedingte Unsachlichkeit nicht verstanden, so dass wir zur Pause und ohne Reue das Stadion verliessen. Wir verpassten nichts. Ausser manchmal kalten Stadionwuersten war dies ueberhaupt das einzige Negativerlebnis.Die Meisterschaft wurde von 1982 bis heute standardmaessig von Block 14 verfolgt, ungefaehr 6-8 Meter ueber dem Mittelgang in der Verlangerung der Aussenlinie. Spannend war sicherlich auch die Saison 1983/84 als wir nochmal ganz nah dran waren. Nach einem ueberzeugenden 4:0 am 12. Spieltag gegen den speateren Zweiten und Vorjahresmeister HSV wurden nacheinander der spatere Meister Stuttgart mit 2:0 und dann Bayern mit 3:0 nach Hause geschickt mit dazwischengeschaltetem obligatorischen 2:1 Auswaertssieg in Koeln. Borussia fand sich auf dem 2ten Platz wieder. In Erinnerung blieb mir vor Allem das Heimspiel am 07.04.84 gegen Eintracht Frankfurt.. Soweit ich mich erinnere ein Spiel auf ein Tor mit einem verschossenen Elfmeter von Lothar Matthaeus. In der 80. Minute dann das 0:1. Da man in dieser Saison schon zuvor einige Spiele gedreht hatte, war man noch guter Hoffnung. Ewald Lienen gelang in letzter Minute noch das 1:1. Ob dieser Punktverlust massgeblich war ist natuerlich noch reine Spekulation. Es bleiben jedoch noch 2 Dinge anzumerken: Lothar Matthaeus verchoss noch einen Elfmeter, diesmal in Frankfurt, aber nicht gegen die Eintracht, Gladbach wurde Dritter punktgleich mit den ersten beiden ,1 Punkt vor Bayern. Schade, aber zumindest spannend.Ein recht unterhaltsamer Tag am Boekelberg war auch der 8:2 Heimsieg gegen Hamburg am 26.09.87. Hamburg war durch Labbadia in Fuehrung gegangen. Borussia liess sich nicht lumpen und stellte zwischen der 20. und 24. Minute ein 3:1 her, worauf der verunsicherte und mit einem Kopfverletzungsturban versehen Mladen Pralija in der 27. Minute von seinem Landsmann, HSV Trainer und Ex-Sturmpartner von Josef Heynckes bei Hannover durch Richard Golz ersetzt wurde, der sich die restlichen 5 Gladbacher Treffer einfangen durfte. Der Vollstaendigkeit halber muss ich allerding auch das trostloseste Spiel erwaehnen,das 2:8 gegen Bayer Leverkusen in der Abstiegssaison 1998, welches dicht gefolgt wurde vom 1:7 auswaerts in Wolfsburg. Die innere Befreiung liess auf sich warten. Am 28.07.2001 war es Arie van Lent, der an Oliver Kahn vorbei zum 1:0 Sieg gegen die Bayern fulminant einholzte. Der Boekelberg bleibt eine Erinnerung an schoene Momente. Sollte ich jemals neureich werden, lasse ich ihn vielleicht in meinem Garten originalgetreu nacbauen im Masstab 1:8 mit einem Kunstgrasfeld und Handballtoren in der Mitte. Desweiteren werde ich mal schauen, was dass Hennes-Weisweiler-Stadion bringt und ob es dort einen Block 14 gibt mit Stehplatz Oberrang auf Hoehe der Aussenlinie geben wird. |
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Last Updated ( Tuesday, 30 September 2008 )
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